Hier scheint alles durcheinander zu gehen…

 

Isabell Werth – seit 26 Jahren im Topsport, in Aachen bei ihrer 12. EM am Start und sie verreitet sich im Special. Statt in die Rechtstraversale im Trab zu gehen, parierte sie durch zum Schritt. "Ja, leck mich doch...", waren ihre ersten Worte nach dem Ritt. "Bin ich blond oder blöd?" Schon während des Ritts schwankte sie zwischen Kopfschütteln und Lachen. "Ich wollte vielleicht einfach nur mal vom Thema ablenken. Wir hatten jetzt genug Totilas", erklärt sie lachend. "Mein Hauptanliegen war: Ich wollte Don Johnson hier noch einmal gut präsentieren und das ist gelungen. Das Pferd war viel besser als ich." Ihr Endergebnis: 75,924 Prozent - in der Kür ist sie auf jeden Fall damit noch einmal dabei. Da merkt es dann auch keiner, falls sie einen spontanen Weg nimmt :-)

Und Jessica von Bredow-Werndl zauberte mit Unée eine Trabtour vom Feinsten aufs Parkett, richtig super, dann Fehler in den Zweierwechseln. "Danach habe ich noch gedacht, dafür haue ich super Einerwechsel hin, aber das ging auch in die Hose." Zweier und Einerwechsel vermasselt. "Ich habe keine Ahnung, woran es gelegen hat. Shit happens. Das war es dann mit dem Angreifen heute. Ich werde das noch in aller Ruhe analysieren und dann morgen in der Kür noch einmal alles geben." Natürlich sei sie erst einmal enttäuscht. "Aber jetzt schüttel' ich mich und dann geht's weiter." Endergebnis: 74,79 Prozent – auch die beiden sehen wir in der Kür morgen noch einmal und drücken für die Wechseltouren besonders die Daumen.