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„Das ist eine Frechheit!“

Beim Weltcup-Turnier in Amsterdam vertreten am kommenden Wochenende Weihegold unter Isabell Werth und Unée unter Jessica von Bredow-Werndl die deutschen Farben. Von mangelhaft Informierten musste Werth bereits vor ihrem Start harsche Kritik einstecken. Der Tenor: „…nimmt Beatrice Buchwald das Pferd weg…“
„Ich finde das ist wirklich eine Frechheit“, ist Werth enttäuscht und empört. „Von langfristigem Reiterwechsel ist ja keine Rede, aber es wird das erste Mal Kür für Weihegold sein und wir halten es für eine absolut sinnvolle Maßnahme, wenn ich das Pferd mit meiner Erfahrung am Anfang unterstütze.“ Schnell könnten Pferd und Reiter sonst durcheinander kommen, weil die ständige Reiterin von Weihegold und Werth-Bereiterin, Beatrice Buchwald, wie Weihegold selbst auch noch relativ neu im ‚großen’ Dressursport ist. „Ich unterstütze Bea und Weihegold seit Jahren und baue beide parallel weiter auf. Ich habe mich außerdem sehr lange dafür eingesetzt, das Pferd für Bea zu binden, was uns am Ende glücklicherweise dank vielseitiger Unterstützung auch gelungen ist. Ich denke, es gibt nicht viele Bereiter, die so unterstützt und gefördert werden.“ Sie werde ganz sicher auch in Zukunft mit Weihegold an den Start gehen, zumal wenn es der optimalen Entwicklung von Reiter und Pferd zuträglich sei, erklärt Werth. „Und die beiden sind auf einem sehr guten Weg!“, betont Werth mit Nachdruck.

In Amsterdam wird Werth mit Weihegold eine Kür reiten, die sie noch ‚auf Halde’ hatte. „Die Kür ist wirklich schwer, aber sie passt super zu Weihegold – auch mit der italienischen Musik“, erklärt sie und fügt lachend hinzu: „Aber ich muss ganz schön Gas geben.“
Amsterdam ist die siebte der neun Weltcup-Stationen dieser Saison. Das Finale findet Ende März in Göteborg statt. Werths Finalpartner wird Don Johnson sein, das ist der Plan.