Unee und Jessica von Bredow-Werndl siegen mit 76,56 Prozent

 

In Oldenburgs Vier-Sterne-Grand Prix hat Jessica von Bredow-Werndl mit dem 16-jährigen Gribaldi-Sohn Unee dominiert. Das war Tagessieg Nummer eins, schon vor ihrem Sieg mit Dalera im Louisdor-Preis. "Unee erlebt gerade seine zweite Jugend", freut sich die Siegerin. "Der will unbedingt mit aufs Turnier und hat Spaß. In der Ehrenrunde war er richtig frech und hat gebockt vor Freude." Schon bei Nennung mussten sich die Reiter entscheiden, ob sie Special oder Kür reiten wollen. "Ich werde mit Unee in den Special gehen. Das hat in Donaueschingen schon so viel Spaß gemacht." Dort hatte das Paar den Special mit 77,157 Prozent gewonnen. In Oldenburg steht der Special am Samstag ab 12.30 Uhr auf dem Programm.

Fraglos: die junge Mutter ist zweieinhalb Monate nach der Geburt ihres Sohnes in Bestform. Wie hat sie das so schnell gemacht? "Meine erste Rückbildung war gleich das Reiten", grinst sie. "Inzwischen mache ich auch zehn Minuten Sit-Ups am Tag, um wieder eine starke Mitte zu kriegen." Trainer Jonny Hilberath hatte derweil schon angedeutet: Wenn sie immer in solcher Form nach der Babypause sei, dürfe sie sehr viele Kinder kriegen… :-)