Der Otto-Lörke-Preis wird jedes Jahr im Rahmen der Stuttgart German Master vergeben – dieses Jahr konsequenterweise nicht

Im vergangenen Jahr wurde der Otto-Lörke-Preis zum 31. Mal vergeben, dieses Mal wird es keinen Otto-Lörke-Preisträger geben. Warum Nicht? „Es gab einfach keinen Kandidaten, der sich in den Vordergrund gespielt hätte“, erklärt der Vorsitzende des Dressur-Ausschusses Klaus Roeser. Und bevor man nur halbüberzeugt diesen Preis verleiht, dann lieber gar nicht, so die konsequenten Gedanken. Natürlich – wäre Suppenkasper noch in Deutschland, wäre er ein wunderbarer Kandidat gewesen, aber bekanntermaßen hat Helen Langehanenberg ihr begnadetes Nachwuchspferd nach Amerika verkauft und Suppenkasper sammelt bereits Erfolge unter Steffen Peters.
Es gab auch schon Jahre, in denen drei Pferde den Preise erhielten. Ein Beispiel: 2015 wurde der Preis an Emilio (Isabell Werth), Showtime (Dorothee Schneider) und Cosmo (Sönke Rothenberger) vergeben. Alle drei sind in der internationalen Spitze angekommen. Hoffen wir auf den nächsten ebenso vielversprechenden Preisträger im kommenden Jahr.
Das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) verleiht den Otto-Lörke-Preis alljährlich gemeinsam mit der Liselott-Schindling-Stiftung sowie der Liselott-und-Klaus-Rheinberger-Stiftung im Andenken an den herausragenden Berufsreiter und Ausbilder Otto Lörke. Die Auszeichnung erhalten höchstens zehnjährige Pferde, die dem DOKR-Dressurausschuss durch herausragende Leistungen in Grand-Prix-Prüfungen aufgefallen sind, in Kombination mit dem Reiter und Ausbilder.