Sieg für Damsey FRH, Platz zwei für Sammy Davis jr, Platz fünf in der Weltcup-Kür von Neumünster

Helen Langehanenbergs Neumünster-Fazit: "Was für ein granatengeiler Abschluss!"

Und noch einmal – wie schon gestern im Grand Prix: Bestmarke für Helen Langehanenberg und Damsey FRH. 83,88 Prozent, so viel haben die beiden noch nie gehabt. Mit einer Top-Leistung verabschiedet sich Helen Langehanenberg in ihre zweite Babypause.
Damsey bestach in diesen Tagen in Neumünster mit seiner Präzision, seiner Motivation und in der Kombination mit seiner Reiterin. Ein absolutes Highlight: die doppelte Pirouette – tolle Balance, aktiv im Durchsprung, kleinster Radius, nahezu perfekt und mit 9ern bewertet. "Damsey war unglaublich hier in Neumünster", strahlte Helen Langehanenberg. "Ich bin so happy, dass wir uns mit einer solchen Kür in unsere kleine Pause verabschieden können. Ich kann nur danke an Damsey, meine Trainer, mein Team zu Hause und alle, die mich unterstützen, sagen. Das ist alles ziemlich emotional für mich, aber ich freue mich schon, wenn wir nach der kleinen Pause wieder losreiten."

Der Kommentar von Cheftrainerin Monica Theodorescu: "Eine sehr überzeugende, fehlerlose Kür mit Höhepunkten in allem, was die Versammlung betraf. Das sieht man auch an der hohen Wertung in der A-Note."

Der 16-jährige Routinier Damsey hat heute seine Erfahrung voll ausgespielt und sich so vor den zwölfjährigen Konkurrenten Sammy Davis jr. gesetzt. Nicht ganz so aus einem Guss war die Kür des Jüngeren, nicht ganz so präzise und zwischendurch musste Dorothee Schneider ihren tänzerischen Athleten doch immer wieder auffordern, schön vorne oben vor ihr zu bleiben. Die Musik passt perfekt, die Kür mit viel Energie nach vorne präsentiert. Ihr Endergebnis: 81,565 Prozent. "Sammy entwickelt sich immer weiter, er wird besser und besser und Zweite hinter Helen, das macht mich stolz." Schneider hat keine weiteren Weltcup-Stationen geplant und hofft, genug Punkte gesammelt zu haben, um beim Finale in Paris dabeisein zu können.

Monica Theodorescu: "Eine sehr schöne Kür mit Höhepunkten in der Piaff-Passage-Tour, in der gesamten Trabtour, wunderschön zur Musik und mit tollen fliegenden Wechseln. Eine Runde, die verdient mit über 80 Prozent bewertet wurde."

So ganz hat Fabregaz seiner Umgebung, den Holstenhallen, heute noch nicht getraut. Im Schlussgruß hat er sein Innerstes gezeigt als er mit flotter Drehung sein Ziel anvisierte: den Ausgang. Hut ab, während der Kür hat sich der Elfjährige super von seiner Reiterin überzeugen lassen, hatte absolute Highlights in der Aufgabe wie die Wechseltouren, aber eben auch einige kleine Haker aufgrund seiner Anspannung – sichtbar beispielsweise in einigen Übergängen, in der schwierigen Kombination aus Galopp-Traversalen und Pirouetten oder der abschließenden Piaff-Pirouette. Am Ende wurde es für das aufstrebende Paar Platz fünf mit 78,245 Prozent.

Monica Theodorescu: "Fabregaz war ehuet etwas abgelenkt. Er drehte in der Pirouette ein bisschen von alleine, war in der Piaffe Richtung Tür kurz verunsichert, aber das alles auf hohem Niveau. Er ist noch ein Youngster in der Tour, die Kür past sehr gut zu ihm und er hat sich sehr gut entwickelt."

Ein Gedanke war der Cheftrainerin noch sehr wichtig: Diese unglaubliche, einzigartige Weltcup-Stimmung in den Holstenhallen!