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Platz zwei für Werth, von Bredow-Werndl muss Prüfung abbrechen

Sieg bei der vorletzten der neun Weltcup-Etappen für Cathrine Dufour. Dass die junge Dänin und ihr Cassidy ein verdammt starkes Paar sind, hat man schon gewusst, in Göteborg waren sie noch dazu in Hochform und schnappten sich mit 88,20 Prozent vor Isabell Werth und Emilio den Sieg. Mit 85,38 Prozent wurden Werth und der Ehrenpreis-Sohn Zweite. „Emilio war super“, ist Isabell Werth dennoch von Emilio begeistert. „Wir hatten leider heute einen Fehler in den Zweierwechseln, aber sonst alles gut.“ Im Grand Prix gestern hatten die beiden die Einerwechsel fehlerhaft. Das Ziel ist klar: „Ich gehe mit Emilio noch zum Weltcup-Turnier in 's-Hertogenbosch – da wollen wir die Wechselfehler dann ausgleichen.“ (schmunzelt) Ihren Finalstartplatz hat Isabell Werth als Titelverteidigerin ohnehin sicher, das Finale Mitte April in Paris hat sie mit Weihegold geplant.
Einen sicheren Finalplatz hat auch Jessica von Bredow-Werndl. Mit ihrem sonst sehr konstanten und erfahrenen Unée musste sie heute in Göteborg die Prüfung abbrechen. "Er hat super angefangen, alles war wie immer, auch beim Abreiten", erklärte Jessica von Bredow-Werndl. "Aber dann hat Unée plötzlich irgendetwas gesehen, ich glaube, es kam von der Tribüne, aber ich konnte es nicht lokalisieren. Und dann hat er so Angst bekommen und ist abgehauen." Auch Cheftrainerin Monica Theodorescu erklärte, dass Unée 'total durchgegangen und nicht mehr zu bändigen gewesen sei'. Sie sei "erstaunt geschockt" erklärte die Reiterin. "Das kam wirklich sehr überraschend. Ich hätte es vielleicht bei jedem Pferd erwartet, aber nicht bei Unée."
Trotzdem liegt von Bredow-Werndl auch nach der vorletzten Etappe Göteborg auf Platz drei des Weltcup-Rankings mit 59 Punkten und hat damit ihren Finalplatz sicher. In 's-Hertogenbosch wird sie noch einmal mit Zaire antreten, so der Plan heute. "Erst danach wird sie entscheiden, welches Pferd sie mit zum Finale nimmt."
Die dritte deutsche Teilnehmerin beim Pariser Finale wird Dorothee Schneider sein. Schneider war zwar in Göteborg nicht am Start, hatte aber zuvor in Lyon, Stuttgart, Salzburg und Neumünster schon sehr gut gepunktet und ist aktuell Zweite des Weltcup-Rankings mit 72 Punkten.
Die letzte Etappe steht nun vom 8.-11. März in 's-Hertogenbosch auf dem Programm.