Desperados und Cosmo kurz vor Comeback und anderes mehr…

Langsam winkt die Grüne Saison mit ersten Turnieren, andere nutzen die letzten Indoor-Events – der Ausblick.

Dortmund – nach fast eineinhalb Jahren Turnierpause wird Desperados, inzwischen 17-jährig, sein Comeback in der Westfalenhalle feiern (22.-25. März). Das letzte Mal war der De Niro-Sohn in Stuttgart, November 2016, am Start. Kristina Bröring-Sprehe hatte ihren Mannschafts-Olympiasieger zu Beginn des Jahres bereits bei einer Hengstschau vorgestellt und freut sich: „Despi ist voll fit und motiviert!“ Durch die lange Turnierpause hatte Bröring-Sprehe ihren Kaderplatz verloren, den möchte sie sich natürlich so schnell wie möglich wieder sichern.
Außerdem wird der gesamte Perspektivkader in Dortmund vertreten sein: Fabienne Lütkemeier, Anabel Balkenhol, Bernadette Brune und Hubertus Schmidt haben genannt. Isabell Werth kann leider nicht wie geplant in den Westfalenhallen an den Start gehen. In ihren Stall hatte sich eine fiebrige Infektion eingeschlichen. Auch wenn ihre Turnierpferde alle fit sind, möchte Werth kein Risiko bezüglich der eventuellen Ansteckungsgefahr eingehen und wird deshalb auf einen Start in Dortmund verzichten.  
Die Kaderdamen Dorothee Schneider und Jessica von Bredow-Werndl nutzen das parallel zu Dortmund stattfindende Drei-Sterne-Turnier Racino Dressage Classics im österreichischen Ebreichsdorf, um ihre beiden Nachwuchspferde vorzustellen: Schneider wird mit dem neunjährigen Faustus an den Start gehen, von Bredow-Werndl mit der zehnjährigen TSF Dalera BB. Dalera (Siegerin) und Faustus (Zweiter) waren die beiden Besten des vergangenen Louisdor-Preis-Finales in Frankfurt.
Sönke Rothenberger und Cosmo wollten eigentlich, wie im vergangenen Jahr, am zweiten Märzwochenende mit dem Drei-Sterne-Turnier im spanischen Toledo wieder in den Turniersport einsteigen. Aber die Wetterprognosen waren eher miserabel, also entschied sich der Mannschafts-Olympiasieger dagegen. Cosmos letzter Auftritt war die Europameisterschaft in Göteborg im August 2017. Jetzt ist Rothenberger noch nicht ganz sicher, ob er sich mit Cosmo direkt in Hagen, Ende April, aus der Pause zurückmeldet oder ob er vorher noch ein Turnier einschiebt.
Helen Langehanenberg hatte sich bereits mit ihren Starts und Siegen in Neumünster in die Schwangerschaftspause verabschiedet. Im Juni erwartet die Mannschafts-Weltmeisterin ihr zweites Kind.