Mit 82,88 Prozent musste sich Helen Langehanenberg bei Mechelens Weltcup-Kür auf Platz zwei einreihen.

„Im Grand Prix gestern war Damsey stellenweise noch etwas 'hinter' Helen“, resümierte Disziplintrainer Oliver Oelrich, der die beiden deutschen Damen beim Weltcup-Turnier in Mechelen unterstützte, „aber heute in der Kür sah das sehr gut aus. Eine kleine Spannung ist einmal am Ende einer Traversale aufgetreten, aber die Wechsel waren gut, Pirouetten schön klein, wirklich gut insgesamt.“ Auch Helen Langehanenberg selbst sei heute gut zufrieden, so Oelrich. 82,88 Prozent war ihr Gesamtergebnis, zwei der fünf Richter sahen das Paar in Führung, die anderen drei gaben allerdings dem Niederländer Hans-Peter Minderhoud den Vortritt. Minderhoud und Dream Boy wurden mit insgesamt 83,665 Prozent bewertet, das bedeutete wie schon im Grand Prix den Sieg.
Ihre persönliche Weltcup-Premiere feierte in Mechelen die 25-jährige Juliette Piotrowski. Völlig unbeschwert hatte sie im Grand Prix angegriffen und mehrere internationale Championatsreiter hinter sich verwiesen. Mit 70,217 Prozent wurde das Paar Piotrowski-Sir Diamond Siebter. Auf ihrer FB-Seite jubelte die Reiterin:

„Ich bin sprachlos. Meine beiden Jungs waren einfach super heute. Ein absolut toller Einstieg in den Weltcup ist Sir und mir heute in Mechelen geglückt. Mit einem tollen 7. Platz wurden wir belohnt. Mucki lief einen tollen Prix St Georg und wurde 4ter.“

'Sir' ist die Nummer eins im Stall von Juliette, der 13-jährige Sandro Hit-Sohn Sir Diamond. Und mit 'Mucki' ist ihr siebenjähriges Nachwuchspferd v. Decamerone, Duke Rubin, gemeint.

In der Kür mag heute doch etwas Aufregung dabei gewesen sein. In die Wechseltouren schlichen sich Fehler ein, die Rechtspirouette fiel etwas groß aus, aber… „insgesamt hat Juliette das fürs erste Mal sehr gut gemacht“, lobte Trainer Oelrich.