...und ein paar Tränchen. Dorothee Schneider und Pathetique gewinnen den Special in Neumünster.

 

Mit 73,471 Prozent siegte Dorothee Schneider in den Holstenhallen im Grand Prix Special mit der elfjährigen Quaterback-Tochter Pathetique. Ein besonders schöner Einstieg in einen besonderen Tag. Dorothee Schneider feiert heute einen runden Geburtstag. Ganz herzlicher doppelter Glückwunsch – zu Sieg und Geburtstag!
„Mein Schatz, ich danke Dir für die vielen schönen Jahre, die hinter uns und hoffentlich auch noch vor uns liegen“, gratulierte Ehemann Jobst Krumhoff per Mikrofon während der Siegerehrung. Da war das ein oder andere Freudentränchen bei der Siegerin nicht mehr zu bremsen.
Pathetique startete heute in ihre Prüfung mit einem kurzen Stolperer zu Beginn der Diagonalen, dann 'groovte' sie durch den Special. Es war der dritte Special ihres Lebens. In einem durchgehend wunderbaren Seitenbild mit locker pendelndem Schweif und gespitzten Ohren. Ja, die Stute war durchaus wach und sah die vielen Zuschauer sehr nah am Viereck sitzen, aber sie ließ sich von ihrer Reiterin eifrig durch die Prüfung führen. Eine tolle Einstellung zum Sport! In den Piaffen fußt sie noch nicht ganz so kraftvoll ab wie in der Passage, in den Zweier- und Einerwechseln braucht sie noch etwas Unterstützung ihrer Reiterin – Feinheiten, die zeigen, dass dieses junge Grand Prix-Pferd perspektivisch die Notenskala sicher noch weiter nach oben klettern wird.
Der 16-jährige Burlington FRH und Charlott-Maria Schürmann belegten heute im Special Platz zwei. Das Ergebnis der Burg-Pokal-Sieger von 2012: 71,922 Prozent.
Dritter wurde der zehnjährige Desperados-Sohn Destiny OLD unter Kristina Bröring-Sprehe. Destiny, der ebenfalls Burg-Pokal-Finalist war und im vergangenen Dezember Platz drei beim Finale des Louisdor-Preises belegt hat, brillierte mit einer wunderbaren Elastik im Bewegungsablauf, guter Anlehnung und lockeren Bewegungen durch den gesamten Körper. In der Passage sieht man dem schicken Braunen noch seine Jugend an. Da wirkt er noch nicht ganz geschlossen, fußt noch nicht ganz kraftvoll unter das Gewicht. Die Zweierwechsel begann er mit einem kurzen Fehler, das kostete Punkte. Heute gab es für das Paar 71,490 Prozent.
Und auf Platz vier reihte sich Isabell Werth mit dem elfjährigen Quaterback-Sohn Quintus und 70,647 Prozent ein.

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