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Dieses Piaff-Förderpreis-Finale wird ein gamnz besonderes, weil… – ein Interview mit dem Bundestrainer…

 

Seit Ende 2016 ist Sebastian Heinze Bundestrainer der U25-Dressurreiter. Ein Saisonhighlight ist in jedem Jahr das Finale des Piaff-Förderpreises. In diesem Jahr ein Finale der ganz besonderen Art! dressursport-deutschland.de hat mit dem Bundestrainer gesprochen…

• dressursport-deutschland.de: Noch zwei Monate bis zum Finale des Piaff-Förderpreises – und es wird ein ganz besonderes Finale…

Sebastian Heinze: Ja, absolut, es ist das erste Mal, zumindest seit ich Bundestrainer bin, dass sich alle vier Teammitglieder des U25-Euro-Teams für das Finale qualifiziert haben. Für mich ist das ein sehr positives Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass wir es nach einigen Jahren des Erfahrung-Sammelns geschafft haben, die Europameisterschaft und den Piaff-Förderpreis samt der jeweiligen Sichtungen bzw. Qualifikationen gut zu kombinieren. Aber das Finale ist noch aus anderer Hinsicht ein besonderes: Mit Katharina Hemmer und Nina Kudernak haben wir auch zwei Vollprofis unter den Finalisten. Katharina ist Bereiterin im Stall von Hubertus Schmidt und Nina ist selbstständige Dressurausbilderin, die die Anlage von Ellen Bontje übernommen hat. Beide sind zum ersten Mal im Piaff-Förderpreis dabei, beide sind zugleich in ihrem letzten U25-Jahr. Ich denke, es ist für den Sport, für die Serie und auch für die beiden Reiterinnen gut – sie haben die Chance, sich über den Piaff-Förderpreis eine Namen zu machen, sich beim Finale auf großer Bühne zu präsentieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihre Karrieren dadurch noch mal einen Schub kriegen. Und für mich gibt es noch einen dritten Aspekt, der das Finale besonders machen dürfte: Für Bianca Nowag, auch sie ist Vollprofi, ist es nach vielen erfolgreichen Jahren vom Ponyalter bis zum U25-Lager das letzte Jahr im Nachwuchsbereich. Sie wird mit diesem Finale ihren wahrscheinlich auch etwas emotionalen Abschied feiern und dann voll im Seniorensport einsteigen.

• dressursport-deutschland.de: Ein besonderes Finale bedarf besonderer Vorbereitung?

Sebastian Heinze: Wir werden – wie in den Vorjahren – die Finalisten mit einem Lehrgang in Warendorf auf das Finale vorbereiten. Am 28. und 29. Oktober kommen wir in Warendorf zusammen, um dann noch einmal sehr gezielt den langen Grand Prix mit seiner Herausforderungen zu trainieren und zu besprechen. Wie immer werden wir dabei auch mit Videosequenzen und Videobesprechungen arbeiten. Insgesamt wollen wir den Teilnehmern noch mehr Sicherheit und Routine im langen Grand Prix vermitteln. Es sind doch einige Paare dabei, für die der lange Grand Prix noch relatives Neuland ist.

• dressursport-deutschland.de: 2019 – es ist das 20. Finale des Piaff-Förderpreises, das in Stuttgart auf dem Programm steht. Auch das ist etwas besonderes?

Sebastian Heinze: Absolut – diese Serie ist einfach klasse. Man muss nur beachten, wie viele Paare schon über den Piaff-Förderpreis in den großen Sport gewachsen sind. Großartig!