Dressurturnier auf Gut Hohenkamp in Dorsten

 

Zwei Siege und ein dritter Platz im Burg-Pokal – Helen Langehanenberg nannte das zufrieden ein „ganz gutes Wochenende in Dorsten“ und schmunzelte.
Mit der elfjährigen Conteur-Tochter Annabelle gewann Langehanenberg den Grand Prix mit 74,20 Prozent. Einer der drei Richter vergab zweimal die 6, alle anderen Lektionen wurden mit 7 und deutlich darüber bewertet. Vor allen Dingen in den ausgereiften Piaffen überzeugte die Stute. Sie wurden mit 8 und auch mal mit der 9 verbucht. „Das war schon ein deutlich gefestigter Grand Prix von Annabelle“, freute sich Helen Langehanenberg.
Im Nürnberger Burg-Pokal – Gut Hohenkamp war die vorletzte Station dieser Saison – hätte es für Helen Langehanenberg fast mit der zweiten Qualifikation fürs Finale geklappt. (Mit Vayron hat sie bereits ihr Finalticket sicher.) Der achtjährige Fidertanz-Sohn Frank Sinatra landete am Ende auf Platz drei mit 72,756 Prozent, der Sieg und damit das Finalticket ging an den neunjährigen Don Carismo v. Don Crusador unter Andrea Timpe (73,683 %). „Am ersten Tag war Frank Sinatra noch etwas schüchtern“, resümierte Kaderreiterin Langehanenberg, „aber in der Finalquali ging er richtig schön, war toll zu reiten und hat viel Vorfreude auf die Zukunft gemacht!“
Mit dem achtjährigen Vitalis-Sohn Vayron hatte Langehanenberg bereits die erste Burg-Pokal-Station der Saison in Hagen gewonnen. Auf Gut Hohenkamp ging sie mit dem imposanten großen Westfalen im Prix St. Georges an den Start und gewann deutlich mit 76,096 Prozent. „Vayron ging einen tollen St. Georg“, strahlte die Siegerin. „Er soll vor dem Burg-Pokal-Finale noch etwas Turnier-Routine sammeln.“
Es läuft bei Helen Langehanenberg, die Zukunft kann kommen…