Die Weltcup-Saison 2019-2020 stößt auf großes Interesse bei den deutschen Reitern…

Es geht los: Die Weltcup-Saison 2019-2020 startet, morgen beginnt das Weltcup-Turnier in Budapest. Aus deutscher Sicht sind gleich fünf Paare dabei. „Wir haben normalerweise zwei bis drei Startplätze auf ausländischen Weltcup-Turnieren“, erklärt Cheftrainerin Monica Theodorescu, „aber in Budapest konnten wir fünf Reiter unterbringen und die Budapester freuen sich, dass wir kommen.“


Es werden in Budapest an den Start gehen:
• Jessica von Bredow-Werndl mit Zaire-E
• Benjamin Werndl mit Famoso OLD
• Sönke Rothenberger mit Santiano
• Matthias Alexander Rath mit Foundation
• Lisa Müller mit Stand By Me

Am Samstagnachmittag steht der Grand Prix in Budapest auf dem Programm, am Sonntagnachmittag die Weltcup-Kür.

„Das Interesse an der Weltcup-Tour ist in diesem Jahr groß“, freut sich Theodorescu. „Wer genau die Weltcup-Tour insgesamt auf dem Plan hat, steht noch nicht fest. In Herning wird Helen Langehanenberg mit Damsey FRH in den Weltcup einsteigen, so der Plan. Und Isabell Werth ist als Titelverteidigerin sowieso fürs Finale gesetzt, aber auch sie muss mit den Pferden, die sie für das Finale plant, Emilio und Weihegold, jeweils zwei Stationen geritten sein, damit sie im Finale antreten dürfen.“ Frederic Wandres ist schon früher in den Weltcup eingestiegen. Er hat schon 20 Weltcup-Punkte gesammelt, als er mit Westminster im Juni die Weltcup-Station im tschechischen Brno gewonnen hat.
Drei Reiter pro Nation sind beim Weltcup-Finale startberechtigt, einer dieser drei Plätze ist für Deutschland bereits 'besetzt' durch Titelverteidigerin Werth. Bleiben zwei freie Finalplätze, um die die deutschen Dressurreiter kämpfen. „Es wird schwer, einen Finalplatz zu ergattern. Auch mit Blick auf die internationale Konkurrenz.“, betont Theodorescu. Am Ende der vergangenen Saison waren vier deutsche Reiter unter den besten Neun der Westeuropa-Liga, die zum Finale dürfen, aber auch in der vergangenen Saison waren nur zwei deutsche Startplätze zu vergeben.


Und wer keinen Finalplatz ergattert: Auf Weltcup-Turnieren können außerdem wertvolle Weltranglistenpunkte gesammelt werden, bei Auslosungen für die Startreihenfolge spielt das keine unwesentliche Rolle.


Mitte Oktober steht die erste Station der Westeuropa-Liga in Herning auf dem Programm. Mit Stuttgart im November und Neumünster im Februar sind wieder zwei deutsche Stationen dabei. Das Finale findet Mitte April in Las Vegas statt.