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Helen Langehanenberg resümiert von 'holprigem Grand Prix' bis zu 'sehr harmonischer Kür'.

 

Beim Weltcup-Turnier im polnischen Zakrzow hat die elfjährige Holsteiner Stute v. Conteur, Annabelle, ihre Kür-Premiere gefeiert. Im Grand Prix begann das Turnier für das Paar Langehanenberg-Annabelle noch etwas 'holprig'. „Wir hatten zu Hause beim Kür-Training einmal vergessen, die Musik wieder runterzudrehen und haben sie aus Versehen laut angemacht“, erzählt die Kaderreiterin. „Dabei hat sich Annabelle richtig erschrocken.“ Ähnliches passierte in Zakrzow. Die beiden waren erstes Paar nach der Pause und mit einem lauten Knacken ging das Mikrofon an. Für die sensible Stute eine Art 'Déjà-vu'. „Das war wirklich schade. Beim Abreiten fühlte sie sich so gut wie noch nie an“, erklärte Langehanenberg. „Aber sie war dann einfach etwas von der Rolle und wir hatten jede Menge Fehler. Wir hatten die Prüfung praktisch in zwei Sekunden 'verloren'.“ Das seien Momente, die man zu Hause nicht üben kann. „Die Sicherheit muss sie jetzt auf den Turnieren kriegen. Und zwischendurch hatte sie auch richtig gute Momente.“
Bei der Kür-Premiere am nächsten Tag stand für Helen Langehanenberg eins im Vordergrund: Sie wollte der Stute das Vertrauen im Viereck zurückgeben. „Also hatte ich mir einige Linien überlegt, die ich dann etwas einfacher geritten habe, als zu Hause geplant. Annabelle kann das alles, aber ich wollte jetzt erst mal Vertrauen bildende Maßnahmen ergreifen.“ Die Taktik ging auf: Annabelle zeigte eine sehr harmonische und fehlerfreie Kür-Premiere zu klassischer Musik – Platz vier mit 73,67 Prozent. „Ich habe die Kür ohne Risiko geritten und Annabelle war auch etwas müde von der langen Reise – das muss sie auch erst lernen. Aber am Ende war ich zufrieden. Das war ein sehr versöhnlicher Abschluss des Turniers.“
Annabelle, gezogen und im Besitz von Günther Fielmann, ist seit sechs Jahren unter dem Sattel von Langehanenberg. In naher Zukunft wird Langehanenberg noch ein, zwei kleinere Turniere mit Annabelle bestreiten, um sie dann noch einmal im Weltcup an den Start zu bringen. Das Ziel: ein zweites Pferd neben Damsey für die Weltcup-Tour und …