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Sieg für Dorothee Schneider und Mister C in der Qualifikation für die letzte Louisdor-Etappe

 

Mister C und Quantum Vis MW verbrachten nach getaner Arbeit einen entspannten Tag, ihre Reiterin eher nicht: Dorothee Schneider (Framersheim) 'jettet' gewissermaßen von Sattel zu Sattel. Gleich zwei Pferde präsentierte die Mannschafts-Europameisterin beim Agravis-Cup in Oldenburg in der Einlaufprüfung des Louisdor-Preises: mit Mister-C gewann sie die Prüfung, mit Quantum Vis MW wurde sie zudem Vierte.
Und als die beiden Halbbrüder – beide haben den berühmten Neustädter Hengst Quaterback zum Vater – in der Box einen 'Happen' zu sich nahmen, saß Schneider schon im Auto auf dem Weg zum nächstgelegenen Flughafen. Ziel: München. Die Pferdewirtschaftsmeisterin will in Nürnberg am Freitagmorgen mit einem ihrer Jungtalente die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal-Finale reiten. Abends wird sie dann wieder in Oldenburg zur Qualifikation im Louisdor-Preis erwartet. Dorothee Schneiders unbedingter Fleiß und Disziplin sind bekannt – für die Pferde nimmt die Frau, die Olympia-, WM- und EM-Gold mit dem deutschen Team gewann, auch mal etliche Flugmeilen in Kauf. In der Siegerehrung ließ Mister C, begleitet von seiner Pflegerin, sich also allein 'huldigen'. Satte 73,02 Prozent gab es für den Oldenburger Hengst in der S***-Dressur. 
 
Kira Wulferding und die elegante Rappstute Soiree d`Amour OLD folgten dem Siegerpaar mit 72,31 Prozent auf dem zweiten Rang. Den dritten Platz eroberten Christoph Koschel und Eaton Unitechno. Ein Pferd, das noch nicht mal ein Jahr bei dem Dressurausbilder im Stall steht. “Ich bin super zufrieden mit Platz drei, denn das ist das erste Mal, dass ich ihn bei einem Turnier geritten hab und er hat sich wirklich gut benommen bei der Hallen-Premiere”, faßte Koschel zusammen. Der zehn Jahre alte niederländische Wallach gehört Koschels Schüler, dem japanischen Olympia- und WM-Teilnehmer Masanao Takahashi. Der bot seinem Trainer kurzerhand an, das Pferd doch selbst mal bei einem Turnier vorzustellen. “Eaton ist schon ein heißes Pferd und das ist auch ganz gut so”, sagt Christoph Koschel über den schicken Rappen, “ich denke, das wird ein sehr gutes Grand Prix-Pferd mit Perspektive für Olympia in Tokio.”


Die letzten Tickets für den Einzug ins Louisdor-Preis-Finale in Frankfurt werden am Freitag ab 18.15 Uhr vergeben. Dann findet der FN-Nachwuchspferde-Grand Prix in Oldenburg statt. 
 

Quelle: PM Agravis-Cup