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"Wann hat man schon mal die Chance,…"

Es ist ein verdammt 'knappes Rennen' in diesem Jahr. Frederic Wandres ist aktuell mit 61 Punkten die Nummer 3 des Weltcup-Rankings, hinter den Geschwistern Werndl mit je 63 Punkten. Drei Weltcup-Stationen stehen noch aus, am kommenden Wochenende geht es in Neumünster in die neunte Etappe, dann kommen noch Göteborg und 's-Hertogenbosch. „Ich werde in Neumünster nicht an den Start gehen“, erklärt Wandres. „Ich werde mich an dem Wochenende noch mal gezielt zu Hause auf Göteborg vorbereiten, das ein Wochenende später stattfindet und danach werde ich entscheiden, ob ich noch nach 's-Hertogenbosch gehe oder nicht.“
Diese Entscheidung hängt natürlich von seinem Ergebnis in Göteborg ab, aber auch von den anderen deutschen Paaren. Hat er eine Chance auf das Weltcup-Finale? Braucht er dafür noch Punkte? Oder sieht er keine Chance mehr?
Stand heute: Es gibt nur zwei freie Weltcup-Finalplätze für deutsche Reiter, ein Platz ist bereits an Titelverteidigerin Isabell Werth vergeben und mehr als drei pro Nation sind nicht erlaubt. Momentan liegen die Werndl-Geschwister vorne, aber noch sind nicht alle Entscheidungen gefallen…
Wandres, der im vergangenen Jahr erstmals in der Weltcup-Tour dabei war, hat in dieser Saison gleich zwei Eisen im Feuer: Duke of Britain, sein Kaderpferd, und Westminster. „Ich gehe entweder mit Duke oder Westminster nach Göteborg“, hält sich der Abergläubische stets alle Türen offen :-). Egal, mit welchem Pferd er nach Göteborg reisen wird, die Kür, die er reitet, ist dieselbe. „Ich habe dieselbe Kür für Duke und Westminster. Die passt für beide gut und die Musik haben wir gerade ganz neu machen lassen, die finde ich super schön.“
„Mein großes Ziel, mein Traum wäre ein Start beim Weltcup-Finale. Wann hat man schon mal die Chance, für Deutschland beim Weltcup-Finale an den Start zu gehen – und dann auch noch in Las Vegas!“ Zumal der 32-Jährige noch nie in Las Vegas war…