Dressurturniere in Achleiten und Darmstadt

Beim Vier-Sterne-CDI in Achleiten sind zwei deutsche Kaderreiter weiter aufs Erfolgskurs:
Isabell Werth siegte mit DSP Quantaz so wie gestern im Grand Prix auch heute in der Kür. 85,450 Prozent war das Ergebnis der beiden. Es war der erste internationale Kürstart für den zehnjährigen Quaterback-Sohn. Hausherrin Victoria Max-Theurer wurde, ebenfalls wie gestern, Zweite im Sattel des zehnjährigen Rockabilly v. Rock Forever mit 80,725 Prozent. Und auf dem dritten Platz folgte, auch analog zum Grand Prix, Kaderreiter Frederic Wandres auf dem 13-jährigen Sa Coeur v. Sir Donnerhall. Für Wandres und Sa Coeur war es der erste internationale gemeinsame Auftritt. Wandres hatte erst im vergangenen Herbst den Beritt des Weltmeisters der jungen Dressurpferde aus den Jahren 2012 und 2013 übernommen. Vorher saßen die Kollegen Emile Faurie (damals noch im Stall Kasselmann tätig), Insa Hansen und davor Eva Möller (auch sie war damals noch im Stall Kasselmann tätig) im Sattel des Oldenburgers.

Parallel zu Achleiten ist Dorothee Schneider in Darmstadt aktiv – und ebenfalls erfolgreich. Nach dem Sieg am Donnerstag in der Drei-Sterne-S auf der zwölfjährigen DSP Pathétique (71,710 Prozent), dominierte die Reitmeisterin heute auch in der Qualifikationsprüfung des Burg-Pokals mit Sisters Act OLD. Ihr Ergebnis: 76,366 Prozent. Alle fünf Richter waren sich absolut einig: die beiden waren unschlagbar. Schneider schwärmt von der Stute: „Was mich an Sisters Act begeistert ist ihre Gleichmäßigkeit.“ Genau das schlägt sich auch im Darmstädter Notenbogen nieder: sehr gleichmäßig liest sich das Protokoll rund um 7 und 8 mit einigen 9ern garniert.