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Diva Royal ist eine Diva mit Klasse – erst wird sie olympische Silbergewinnerin mit Dorothee Schneider, jetzt siegt sie mit Stella Roth im Piaff-Förderpreis der Liselott-Schindling und Klaus Rheinberger-Stiftung.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Beiden, Stella Roth und Diva Royal, schon mal für das Finale des Piaff-Förderpreises qualifiziert: Platz sechs mit 63,277 Prozent. Mit einem 7-Prozent-Satz auf 70,681 Prozent siegte das Paar in diesem Jahr in der Stuttgarter Schleyerhalle. Ein schöner Erfolg auch für die olympische Silbergewinnerin und Trainerin Dorothee Schneider.
Das Gedrängel auf den vorderen Plätzen des Piaff-Finals war enorm. Platz zwei ging mit 69,702 Prozent an die Siegerin von 2010, Jenny Lang, mit Loverboy, der ein Jahr Verletzungspause hinter sich hat. Platz drei sicherte sich Victoria Michalke mit Dance On und 69,277 Prozent. Dance On ist übrigens mit seiner Reiterin auch für das Finale des Louisdor-Preises in Frankfurt qualifiziert. Ganz knapp dahinter folgte auf Platz vier Sanneke Rothenberger mit Wolke Sieben und 69,149 Prozent.
"Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden", erklärte Stella Roth. "Es war für uns das dritte Turnier nach meiner Übernahme von Diva nach den Olympischen Spielen und die Riesen-Atmosphäre und Kulisse hier in Stuttgart ist für mich schon noch beeindruckend." Selbstkritisch fügte die 23-Jährige noch hinzu: "Ich habe den langen Grand Prix noch nicht so oft geritten, da gibt es schon auch noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern." Noch nicht so oft bedeutet in diesem Fall zweimal: 2011 bei den Hessenmeisterschaften und vor einigen Wochen in Guxhagen-Dörnhagen. Da hat das Paar mit über 74 Prozent gewonnen.
Insgesamt wirkte Diva Royal in der Stuttgarter Einlaufprüfung fast noch etwas frischer und ausdrucksvoller als heute, aber eins steht fest: Das ist ein Paar für die Zukunft! So sieht es auch Divas Olympiareiterin und Trainerin von Stella Roth, Dorothee Schneider: "Es macht unheimlich viel Spaß, die beiden zu sehen. Zu sehen wie sie jeden Tag mehr und zusammen wachsen. Die Zwei passen super zusammen. Stella ist super attraktiv und Diva sportlich und elastisch."
Apropos sportlich: Bei dem Vorbereitungslehrgang für die acht Finalisten, drei Wochen zuvor auf dem Schafhof, hatten alle Paare den Grand Prix geritten. Gerichtet von Peter Holler und Dr. Evi Eisenhart, und trainerisch begleitet von U25-Trainer Jürgen Koschel und der Bundestrainerin Monica Theodores. Einen ganz konkreten Tipp hat Stella Roth dort bekommen: 'Sit Ups machen!', gesteht sie freimütig. "Meine Körperspannung wurde bemängelt. Ich arbeite sowieso schon mit einem Physiotherapeuten zusammen, aber das habe ich jetzt noch verstärkt."
Ab jetzt wird sich die Studentin voll auf die Dressur konzentrieren, bisher war sie auch parallel im Springsport unterwegs. "Ich war dieses Jahr noch S-platziert, aber man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Deswegen habe ich vor sechs Wochen mein Springpferd verkauft."