Marcus Hermes freut sich über Quantum Vis und die top Ausbildung des Zwölfjährigen...

 

"So ein Pferd zu reiten, ist richtig schön! Man merkt, dass er immer von Vollprofis ausgebildet worden ist." Mit einem dicken Kompliment an seine Kollegen hat Marcus Hermes Platz im Sattel von Quantum Vis genommen. Der zwölfjährige Dressursportler stand bisher im Stall von Dorothee Schneider und ist um die Jahreswende von Rheinland-Pfalz ins Münsterland gezogen. „Ich hätte ihn eigentlich gerne bei Dorothee gelassen und sie hätte ihn auch gerne behalten", erklärte Besitzerin Maja Wieczorek gegenüber St. Georg. "Aber die Distanz zwischen meiner Heimat, dem Rheinland, und ihrem Stall in Framersheim ist einfach zu groß."

Vor Schneider hatte Matthias Bouten den Quaterback-Sohn in Beritt und hat ihn an die Reitmeisterin vermittelt, als er nach Bayern ging. Über Bouten wiederum ist Quantum Vis nun auch zu Hermes gekommen. Der Pferdewirtschaftsmeister hat sich gerade im Haus Giesking in Appelhülsen selbstständig gemacht und freut sich über den Neuzugang: "Quantum Vis ist ein ganz tolles Pferd. Er ist total ehrgeizig, manchmal noch etwas zu viel, aber das mag ich ja gerne." Er sei sehr unanstrengend zu reiten, sei leicht vorne an der Hand und lasse seinen Reiter gut aussehen. "Ich bin sehr auf unseren ersten Turnierstart gespannt", erklärt Hermes. Wann das sein wird, ist noch offen.

Bouten hatte den Quaterback-Sohn im Finale des Nürnberger Burg-Pokals auf den dritten Platz geritten, das war 2017. Danach hat Dorothee Schneider übernommen und wurde mit 'Quanti' im Louisdor-Finale 2019 Vierte. Schneider betont auf ihrer Website: "Quanti hat immer sehr viel Spaß und Motivation bei der Arbeit gehabt und ich hatte viel Freude daran, den imposanten Quaterback-Sohn vom St. Georg bis zum Grand Prix zu fördern. In Erinnerung bleiben mir besonders tolle gemeinsame Prüfungen wie sein erster langer Grand Prix mit 76 Prozent in Reutlingen oder das Louisdor-Finale in Frankfurt. Ein Pferd mit tollem Charakter und Freude an der Bewegung!"