Kaderreiterin Ingrid Klimke spielt beim CHIO in Aachen eine Vierfachrolle…
Sie geht in der I-Tour der Dressurreiter mit dem neunjährigen Dresemann-Sohn Dresden Mann an den Start. In der Vielseitigkeit gehört sie zum engen Kreis der EM-Kandidaten und als deutsche ‚Top-Busch-Reiterin’ führt sie am Mittwochmorgen den vom ALRV geladenen Grundschulklassen ihren Lieblingssport vor. Sie weiht sie per Mirkofon während des Reitens in das ein oder andere Geheimnis ein. Und – schon am Dienstagabend – wird sie als Präsidentin des Deutschen Reiter- und Fahrerverbands bei der Award-Verleihung der ‚Silbernen Pferde’ im Einsatz sein. Stress total? „Überhaupt nicht“, lacht Klimke. „ich war neulich auf einem ländlichen Turnier mit unseren jungen Pferden und bin da im Gelände, in der Dressur und Springprüfungen am Start gewesen. Morgens um 7.00 Uhr ging es los und bis abends 19.00 Uhr nahezu nonstop von Pferd zu Pferd. Dagegen ist Aachen wie Urlaub.“
Für das Viereck hat Ingrid Klimke sich seit der Deutschen Meisterschaft noch den letzten Schliff einfallen lassen: „Ich freue mich wahnsinnig auf die Kür in Aachen“, erzählt sie. „Die Musik haben wir noch peppiger gemacht. Mit mehr Bass, mehr Volumen und Gesang – gerade der Anfang ist jetzt noch ein bisschen schriller.“ Zwar ist das Lieblingslied ihrer Kinder „Call me maybe“ der Umgestaltung zum Opfer gefallen, aber „ich hatte die Genehmigung“, lacht die zweifache Mutter. „Und wir sind bei Adele und Amy Winehouse geblieben.“ In der Galopptour habe sie „hier und da noch ein paar Sekunden“ eingebaut, um noch mehr Ruhe in die Galopptour zu bekommen.