Von Montag bis heute haben sich die Championatskaderreiter zum Lehrgang in Warendorf getroffen. Roeser und Theodorescu waren rundum zufrieden.

Das Programm in Warendorf:
Montag
Vet-Check für alle Pferde, danach einzelnes reiten
Am Abend Fachvortrag von Kai Vorberg zum Thema: „Trainingsdokumentation“

Dienstag
Individuelles Reiten entweder mit oder ohne Aufgabe reiten und mit Videoaufnahme
Videoanalyse für jeden Einzelnen, Besprechung mit Bundestrainer-Trio
Aktiventreffen am Abend

Mittwoch
Reiten mit Umsetzung des Besprochenen
Abreise

Sowohl der wiedergewählte Ausschuss-Vorsitzende Klaus Roeser, als auch Bundestrainerin Monica Theodorescu waren rundum zufrieden mit den zweieinhalb Tagen in Warendorf. „Das war eine sehr gute Sache“, resümiert Theodorescu. „Es tut unheimlich gut, alle Pferde mal über zwei Tage bei der Arbeit in Ruhe zu beobachten, ohne den Prüfungsdruck. Wichtig ist, denke ich, auch, dass mehrere Augen die Pferde beobachten. Jürgen Koschel und Jonny Hilberath waren alle drei Tage da, unsere Team-Tierärztin Cordula Gather und auch beispielsweise Klaus Balkenhol, der als Trainer von seiner Tochter und Helen mit dabei war.“ Für die Videoanalyse hatte die Bundestrainerin von jedem Reiter zusätzlich den letzten Turnier-Grand Prix mitgebracht und mit in die Besprechung des Trainings in Warendorf eingebunden. So konnte ein Rundum-Programm analysiert werden. „Ich denke, diese zweieinhalb Tage hat jeden wieder ein kleines Stück weiter gebracht.“
Besonders positiv kam auch der Vortrag von Voltigier-Weltmeister Kai Vorberg an. „Es ging in der Hauptsache darum, wie man Training richtig dokumentiert, um dann auch Rückschlüsse daraus ziehen zu können und wie man Trainingszyklen mit Blick auf die Championate aufstellt. Das war absolut interessant“, betonte Roeser und Theodorescu ergänzte: „Es ist einfach wichtig, immer wieder seinen Horizont zu erweitern, und das am besten weg vom Alltagsstress.“