Das deutsche ‚Youngster-Team‘ hat in Rotterdam Platz zwei im Nationenpreis belegt. „Wir fahren super zufrieden nach Hause!“, freut sich Equipechef Lammers.
Bereits nach dem Grand Prix lag das Team auf Silberkurs und konnte diesen in den Wertungen Special und Kür verteidigen. Raphael Netz und Great Escape Camelot zeigten eine fehlerfreie, schwungvolle Kür, konnten ein personal best von 77,380 Prozent und Platz drei verbuchen. Knapp dahinter folgten Evelyn Eger und Westminster mit 77,270 Prozent und Platz vier. Franziska Stieglmaier und Samurai wurden mit 68,298 Prozent Achte im Special. Anna-Christina Abbelen und Sam Donnerhall waren schon in der Galopptour als sie von der Chefrichterin abgeklingelt werden mussten, weil am Maul Blut sichtbar geworden war. „Das war sehr schade, aber das kann immer passieren“, erklärte Equipechef Hartmut Lammers.
Das bedeutete für das Team laut der Platzziffern: 3+4+8=15 Punkte aus Runde zwei. Aus Runde eins, dem Grand Prix, hatten sie bereits 24 Punkte auf dem Konto, bildet einen Gesamtendstand von 39 Punkten. Der Sieg in diesem Nationenpreis ging nach Frankreich mit 12 Punkten, Dritte wurden die Reiter aus Schweden mit 46 Punkten.
„Es war wirklich spannend bis zuletzt“, betonte Lammers. „Was mit den Punkten wie ein großer Unterschied wirkt, war in Prozenten ganz dicht beieinander. Ein großes Kompliment an Raphael, der sehr nervenstark und präzise seine Kür präsentiert hat, und ebenso Evelyn, die als Schlussreiterin durchaus einiges in der Hand hatte. Das war richtig gut. Und auch Franziska hatte eine gute Runde, leider mit ein paar kleineren Fehlern, aber das kann gerade bei einem jungen Pferd immer passieren. Insgesamt haben die Tage hier sehr viel Spaß gemacht und das Team ist sehr gut aufgetreten. Es geht ja nicht nur um die Prüfungen, auch um das ganze Drumherum, wie die Pferde herausgebracht sind, wie abgeritten wird etc. Wir haben sehr viel gutes Feedback bekommen.“
HIER geht es zu den genauen Ergebnissen aus Rotterdam.

