Dalera siegt im Fünf-Sterne-Grand Prix von Aachen mit 82,304 Prozent, Personal Best für Bluetooth...
Nach dem Grand Prix führt das deutsche Team mit 235,413 Punkten vor den Teams aus Dänemark und England.

Mit Spitzenrunden platzierten sich heute Jessica von Bredow-Werndl auf Dalera und Frederic Wandres auf Bluetooth an den beiden Top-Positionen innerhalb des Teams. In der Einzelwertung wurde Wandres zudem mit seinem personal best von 77,087 Prozent Fünfter. Auch Isabell Werth und Quantaz zeigten eine gute Runde, deutlich besser als der Grand Prix noch vor drei Wochen in Balve. Mit deutlichen Unsicherheiten und Fehlern konnte sich der neunjährige Fendi heute nicht in die Wertung einbringen. Was in ihm steckt, hatte Fendi bei der DM in Balve gezeigt und normalerweise brilliert er auch mit einem sehr guten Nervenkostüm, heute schien er wirklich etwas überwältigt - von der Kulisse? Den vielen Menschen? Dem Aufenthalt vor Ort? Schwer zu sagen. Morgen haben die Pferde der O-Tour einen freien Tag, am Samstagmorgen steht der Special auf dem Programm. Vielleichz findet Sönke Rothenberger einen Weg, seinem Ausnahmeyoungster so viel Sicherheit und Vertrauen zu geben, dass er am Samstag wieder zeigen kann, was in ihm steckt.
Bemerkung
Was erstaunlich war: Kurz nach dem Ritt von Fendi und Sönke wurden direkt Stimmen laut: 'Ist wohl doch kein Ausnahmepferd', 'Das war einfach zu früh für das Pferd' und 'Die müssen dringend mehr Prüfungen mit ihm reiten'.
Hat denn ein neunjähriges Pferd nicht einfach das Recht, im Aachener Stadion etwas verunsichert zu sein, ohne direkt zweifelnde Kommentare zu ernten?
Kim Kreling

