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Frederic Wandres zu Dukes Doppelsieg, zur Entwicklung von Bluetooth, zum Aachen-Plan und seiner Aachen-Statistik und was er nicht verrät…

Zweiter Start, zweiter Sieg für Duke of Britain mit Frederic Wandres in Aachens Vier-Sterne-Tour. "Als ich die Starterliste im Vier-Sterne-Grand Prix gesehen habe, dachte ich schon: 'Hui, hui, hui – aber dafür sind wir in Aachen. Aber Duke ist schon sehr erfahren und schon durch einige 'Schlachten gezogen', ich weiß, dass Duke auch auf einer solchen Starterliste gegenhalten kann", erklärt Doppelsieger Wandres. Er habe heute im Special das ein oder andere kleine Häkchen drin gehabt, aber insgesamt habe er seine Stärken gezeigt: Sieg mit 75,894 Prozent. "Die letzte Piaffe hier draußen vor dem Einreiten, die war vom Allerfeinsten, mehr als fürs Bilderbuch", erzählt Wandres, "da hatte ich schon das Gefühl, dass die Zuschauer am Rand 'oh' gemacht haben. Drinnen in der Prüfung hat er kurz den Rhythmus verloren, aber die letzte fühlte sich wieder sehr gut an." Hier und da hätte er im Trab noch etwas mehr nach vorne ziehen können, trotzdem sei er immer schön in der Anlehnung gewesen. Der Plan, den man im Team geschmiedet habe, sei voll aufgegangen.

Laut diesem Plan ist Duke in der Vier-Sterne-Tour gegangen und Bluetooth im Nationenpreis, dort hat er am Donnerstag eine neue Bestleistung abgeliefert (77,087 %). "Ich steige selten ab und sage, 'Das war ne runde Nummer', aber gestern war das so. Das war aus einem Guss. Vor der Schlusslinie habe ich nur in der Prüfung gedacht: 'Also Mensch, da kann ich heute nicht viel Gemecker bekommen'." (lacht) "Ich war selbst von ihm beeindruckt." In den vergangenen etwa eineinhalb Jahren hat sich der 13-jährige Bordeaux-Sohn enorm entwickelt, Wandres beschreibt das so: "Bluetooth hat die Zeit bekommen, die er gebraucht hat, um seinen Körper nutzen zu können. Gerade so eine Schlüssellektion wie die Piaffe hat sich dadurch sehr verbessert, aber auch die Selbsthaltung und auch die Konstanz, mit der er sein Ding macht – und konstante Leistungen kommen, glaube ich, nie aus der Mode."

Bekanntermaßen wird in Aachen die Longlist für die EM aufgestellt, Wandres ist mit zwei Pferden im Gespräch. Ob er ein 'Mitspracherecht' habe, wenn es um die Auswahl des Pferdes Richtung EM gehe? Lachend: "Das weiß ich nicht so genau, aber das werden die Verantwortlichen schon richtig entscheiden." Hat er selbst denn eine Präferenz? "Ja, habe ich, aber die verrate ich nicht!"

Für die Siegerehrungen in Aachen hat sich Wandres übrigens ein Grand Prix-Pferd ausgeliehen, das sonst unter dem Sattel von Lars Ligus, Pfleger seiner Pferde und sein Lebensgefährte, auch schon im Grand Prix-Sport am Start ist: Harmony's Diabolo, genannt 'Big Mike'.

Das Zwischenfazit von Wandres nach Tag drei in Aachen: "Ich glaube, wir können uns nicht beschweren. Die Statistik ist ganz gut!", spricht er und lacht zufrieden.

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Umringt von Journalisten: Katharina Hemmer nach ihrem Aachen-Special

Mindestens ebenso zufrieden strahlte Katharina Hemmer über den Ganzen Abreiteplatz: Platz drei im Vier-Sterne-Special mit 73,957 Prozent. Ein tolles junges Paar, das begeistert mit der feinen Art und Weise des Miteinanders!

Auch sehr happy: Matthias Alexander Rath mit dem erst zehnjährigen Thiago GS: Platz fünf in diesem starken Starterfeld mit 73,660 Prozent.

HIER geht es zu den genauen Ergebnissen aus dem Vier-Sterne-Special.

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